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Sarah
(2012-08-24 8:02 AM)
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133 von 167 Kunden fanden die fndleoge Rezension hilfreich: Salt oder das Ende der physikalischen Gesetze, 27. September 2010 Vona0 (Frankfurt) a0a0 Rezension bezieht sich auf: Dass Tom Cruise nicht erneut in eine Rolle schlfcpfen wollte, die Ethan Hunt so e4hnlich ist, le4sst sich gut nachvollziehen; Lara-Croft-Wuchtbrumme Angelina Jolie liedf sich den Spadf dann nicht nehmen, und letztlich ist ihr eine Rolle, in der sie sich wie schon bei Wanted und Mr. und Mrs. Smith so richtig austoben kann, auch wirklich auf den Leib geschrieben eigentlich schade, denn dass sie durchaus auch schauspielern kann, wenn sie will, hat sie in Changeling und Girl, interrupted ja bewiesen. Als Evelyn Salt hingegen bleibt ihr kaum Zeit, der Rolle wirkliche Tiefe zu verleihen, da eine Actionorgie nahtlos an die ne4chste anknfcpft; die physikalischen Gesetze spielen hier keine Rolle mehr ob angeschossen, in vf6llig zermalmten Autos oder bei Sprfcngen aus schwindelerregender Hf6he, die Superfrau packt alles. Dass die Matrix-Stunteinlagen eher Sci-Fi sind, stf6rt den Zuschauer nicht einmal, denn zu Beginn ist der Film so temporeich und spannend, dass man laut applaudieren mf6chte und sich fragt, warum man aus James Bond nicht tatse4chlich mal eine Frau macht. Das Problem bei Salt ist, dass die Kampfszenen episch, wie sie manchem erscheinen mf6gen auf Dauer mfcde machen, und die Wendungen, die die ohnehin dfcnne Story mit sich bringt, immer unglaubwfcrdiger werden. Angelina le4sst sich davon nicht beeindrucken und erledigt weiterhin Mannesarmeen mit links, das Publikum ist inzwischen an einem Punkt, wo das nur noch f6de ist und nach den letzten Storytwists, die hanebfcchener nicht sein kf6nnen, kommt das Ende so schnell, dass man sehr unbefriedigt zurfcckgelassen wird. Der Wunsch, sich das noch einmal anzutun, bleibt gehf6rig auf der Strecke. Immerhin ist der Film nicht besonders lang und kann immer noch insgesamt als kurzweilig bewertet werden, bleibt jedoch streckenweise trotz rasanter optischer Reize lahm und keine Figur ist wirklich interessant, dabei wirkt es nicht einmal so, als wolle Angelina ihnen die Show stehlen, sondern eher, als habe sie keine Wahl. So bleiben besonders Liev Schreiber und August Diehl (meiner Meinung nach eine ziemliche Fehlbesetzung) blass, positiv zu nennen we4re Chiwetel Ejiofor, dessen Rolle jedoch auch unter dem schwachen Drehbuch leidet und daher vf6llig vorhersehbar bleibt. Drei Sterne bekommt er trotzdem, unterhaltsam genug war er ja letztlich, wenn ich einen hirnrissigen Film mit tollen Actionsequenzen sehen will, wfcrde ich allerdings kfcnftig doch lieber auf Transformers oder Wolverine zurfcckgreifen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionena0War diese Rezension ffcr Sie hilfreich?a0 | a0
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